Traditionelles Heringsessen

Stadträtin Ingrid Steiner begrüßte in Vertretung des erkrankten SPD Ortsvorsitzenden Werner Hick rund 30 Personen beim traditionellen Heringsessen 2012 in der Gaststätte Froschgrün. Als Ehrengast und Redner konnte der Erste Bürgermeister und Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetages Klaus Adelt gewonnen werden.

In seinem rund 30-minütigen Grußwort ging Klaus Adelt auf alle relevanten politischen Themen ein. Selbstverständlich wurde gleich am Anfang mit dem Rücktritt des Bundespräsidenten Wulff das zur Zeit wichtigste politische Ereignis beleuchtet. Mit dem von der SPD gestützten Kandidaten Joachim Gauck wurde nicht nur ein fähiger, sondern auch ein von den Bürgern akzeptierter  designierter Bundespräsident gefunden. Bereits mit seiner Lesung in der Michaeliskirche in Hof im Laufe des letzten Jahres hat er die Menschen fasziniert. Mit Verwunderung blickten daher einige Anwesende auf die absurde Forderung aus Teilen der CSU, dass Herr Gauck unbedingt heiraten sollte. Man war sich darüber einig, dass derartige Forderungen nicht mehr zeitgemäß sind. Auch von der Landespolitik aus München wusste Klaus Adelt viel zu berichten. So steht nach wie vor die Bildungspolitik für die Bayern SPD an wichtigster Stelle. Auch müssten die Kommunen viel mehr finanziell entlastet werden. Die Städte und Gemeinden sind die wichtigsten Träger, welche die Lebensqualität und die strukturellen Voraussetzungen vor Ort schaffen. Die sprudelnden Steuereinnahmen des Freistaates müssten daher mehr auf kommunale Träger verteilt werden. Stattdessen proklamiert die CSU in München den schuldenfreien Haushalt auf Kosten der Kommunen. Auch die explodierenden Sozialausgaben der Bezirke werden auf die Landkreise, Städte und Gemeinden umgelegt. Klaus Adelt konnte als Erster Bürgermeister der Stadt Selbitz darüber informieren, dass endlich auch eine Lösung für die Mittelschule Naila, Selbitz und Schwarzenbach/ Wald gefunden werden konnte. Es ist jedem Beteiligten klar, dass dieser, von der Regierung aus München erarbeitete, Vorschlag nicht dauerhaft sein wird, dennoch ist die Umsetzung dieses Projektes zum Wohle unserer Schüler im Augenblick notwendig. Zum Abschluss seiner Ansprache kam Klaus Adelt auf die anstehende Landtagswahl in Bayern zu sprechen. Mit dem designierten Spitzenkandidaten der Bayern SPD, dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude ist die SPD bestens gerüstet. Die Menschen in Bayern sind dem politischen Zickzackkurs von Ministerpräsident Seehofer überdrüssig und wünschen sich einen Wechsel! Mit Christian Ude tritt ein Kandidat  für die SPD an, der München zu einer der weltweit wichtigsten Städte gemacht hat. Er kennt die kommunalen Probleme im Detail und kann somit auch das Ziel zur Förderung der ländlichen Räume in Bayern umsetzen. Von der Wechselstimmung in Bayern konnten auch einige Parteimitglieder berichten, die vollauf begeistert vom politischen Aschermittwoch aus Vilshofen zurückkamen. Allein die Besucherzahl von 3500 Zuhörern im Festzelt ist für die Bayern SPD Grund genug für die Aufbruchsstimmung. Mit dieser Anzahl an Anhängern hat die Bayern SPD die Größenordnung der CSU erreicht.  Christian Ude lässt darauf hin auch verlauten: „Wenn die CSU sagt, die SPD hat keine Chancen, dann soll sie das ruhig sagen, denn es ist genau diese Arroganz der Macht die die Menschen in diesem Lande satt haben!“

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