„WIR gemeinsam in Naila“ Diskussionsveranstaltung der SPD im Restaurant Efes

Im vollbesetzten Restaurant „Efes“ in Naila haben Kommunalpolitiker der Nailaer SPD einschließlich des Landratskandidaten Alexander Eberl und des Landtagsabgeordneten Klaus Adelt über Integration und Zuwanderung diskutiert. Okan Solak freute sich, in seiner Begrüßungsrede, den Vorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Hof, Herrn Taner Sevik, willkommen heißen zu können. Im Anschluss stellte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Daniel Hohberger die Vorteile einer „bunten“ Gesellschaft heraus. „Deutschland ist ein Einreiseland und könne stolz darauf sein, ein System zu haben, dass andere Menschen einlädt hierher zu kommen.“

Hohberger stellte fest, dass gerade in unserer Region die Zuwanderung Chancen bietet, gegen den Rückgang der Einwohnerzahlen und die Überalterung der Gesellschaft vor zu gehen. Weiterhin kommen häufig Fachkräfte, welche die örtliche Wirtschaft stärken. Menschen die nach Deutschland kommen und sich hier einbringen werden respektiert und geachtet. „Es ist auch eine kommunale Aufgabe, eine strategische Integrationspolitik zu betreiben.“  Als Beispiele nannte er im Bereich der Sprachförderung und der Schaffung von Begegnungsstätten. Migrantinnen und Migranten, die häufig schon in zweiter Generation hier leben, müssten bei gleicher Ausbildung auch eine bessere Chancengleichheit bekommen. Der öffentliche Dienst als Arbeitgeber muss hier mit gutem Beispiel voran gehen.

Alexander Eberl eröffnete die Diskussionsrunde. Als erstes Thema ging er auf ein Projekt in Döhlau ein, wo ein Altenheim mit einer Abteilung speziell für muslimische Senioren geschaffen werden soll. Seitens der Anwesenden wurde immer wieder das Thema Sprachkenntnisse angesprochen. Auch die Einwanderer sind sich der Notwendigkeit bewusst, der deutschen Sprache mächtig sein zu müssen. Angedacht wurden hier „Patenschaften“ in den Schulen zu schaffen, um gerade frühzeitig Schüler zu unterstützen. Oft können die eigenen Eltern die Kinder für den schulischen Bereich selbst nicht ausreichend unterstützen.

Ortsvereinsvorsitzender Werner Hick bedankte sich bei der Diskussionsrunde und stellte in Aussicht derartige Gespräche öfters führen zu wollen. „Es ist wichtig, dass man zusammenkommt  und auch Menschen mit Migrationshintergrund ein politisches Gehör schenkt.“

nach oben

Kommentar verfassen

Kommentar eintragen

nach oben